Einzigartige Konzertreise nach Rom

Von Gemeindereporter Henning Heilmann

Musikverein Gisingen trat unter tosendem Applaus in berühmtem Konzertsaal auf

Eine ganz besondere Konzertreise konnte der Musikverein Gisingen heuer nach Rom unternehmen. Gleich zwei Höhepunkte krönten die einzigartige Reise: Eine Messgestaltung in der Deutschen Nationalkirche Santa Maria dell’Anima und ein offizielles Konzert im Akademischen Saal des Päpstlichen Instituts für Kirchenmusik.

Einer entspannten Zuganreise folgte ein geselliges Miteinander beim Abendessen im Restaurant „Focolare“. Logiert wurde in der Australischen Katholischen Universität zu Rom (ACU). Abends bestand Gelegenheit, den Abend in einem der zahlreichen Pubs des Viertels wie „The Sleeping Dog“ oder „Pandorum Ludopub“ ausklingen zu lassen.

Messe begleitet


Am Samstag nahm der Musikverein Gisingen an einer längeren Stadtbesichtigung unterm Motto „Antikes Rom“ teil. Kolosseum, Forum Romanum, Kapitol und Piazza Venezia durften dabei nicht fehlen. Nach einem ausgiebigen Mittagessen hieß es „Zurück ins Quartier“ und vorbereiten auf den großen Auftritt. Die Tracht und die Instrumente gerichtet, wurde in die Richtung der Deutschen Nationalkirche Santa Maria dell’Anima aufgebrochen. Sehr ergreifend war die Messgestaltung in der berühmten geschichtsträchtigen Kirche. Seit 1859 dient Santa Maria dell’Anima als Kirche deutschsprachiger Katholiken in Rom. Die musikalische Begleitung der Messfeier wurde mit frenetischem Applaus belohnt.

Tosender Applaus

Anschließend ging es über den Tiber hinüber zum Päpstlichen Institut für Kirchenmusik, wo die Kapelle „Banda Lirica Sinfonica di Gisingen“ bereits offiziell angekündigt und mit Spannung erwartet wurde. Der Auftritt in dem majestätischen Saal wurde passend mit der „Majestic Melody“, einem Choral von Bert Appermont, eröffnet. Es folgten mehrere schwungvolle Märsche und Polkas. Beliebte Klassiker wie die Böhmische Liebe und die Annen Polka von Johann Strauß durften als traditionsreiche Blasmusik nicht fehlen und erhielten tobenden Applaus. Begeistert wurden auch bekannte moderne Melodien von „Les Humphries“ und den „Beach Boys“ gespielt und sorgten im ehrwürdigen Saal des Päpstliches Instituts für Kirchenmusik für Abwechslung und stürmischen Beifall.

Die einzigartige Konzertreise kam zustande, weil der Musikverein Gisingen noch immer gute Kontakte zum ehemaligen Pater Friedrich aus Gisingen hat. Friedrich Bechina ist mittlerweile leitender Mitarbeiter der vatikanischen Bildungskongregation. Die Organisation der Konzertreise hat Ehrenobmann Dr. Herwig Mayrhofer übernommen.