Circus Chaoticus – Jugendlager der Jungmusik Gisingen 2010
Schlammschlachta, Jongliera, Rhythmus, Musikproba und Co – 
übers End vom Jugendlager wara ma doch a klele froh.
Müad sind ma nämlich scho gsi vom ned schlofa go,
üsre Köch hätta ma dafür am liabschta mit hoam gno.

Vier Täg sind Gisigr Jungmusikanta uf am Jagdberg gsi,
und danoch wara ma alle würklich hi.
Mir hond soviel mitananda musiziert, erleabt und glacht – 
i wett, do hättand gern noch me mitgmacht.

Nebad da Jungmusikanta warand hür o widr d’Minis dabei.
Wias dia bim spiela ka hond – selbstverständlich voll frei!
Lutr Könner spieland bi üs nur mit.
Und für an Circus Chaoticus warend alle fit.

Bi da Fun-Olympiade hond ma Teamgeischt an Tag glegt
und üs zemma übers Erdnüssle-Tennis ufgregt.
In da Geischternacht heat ma noch oanem heimtückischa Mörder gfandet
und oan noch am andra ischt irgendwenn, noch sinam schönschta Tod, im Gräs glandet.

Hür hond mas Motto  Circus ka,
do war gfordert jedes Kind und jeda Ma.
Für Hoamweh isch gär koa Zit ned gsi –
da Schlussobad heat jo o noch müassa lässig si!

Vo Diabolo-Künschtler, Sketch, Pfeifer und Werbespot – 
bis ahe zu üsra Klennschta war jede Gruppa würklich „hot“.
Sogär a oagane Lagerband heat ma kreiert,
ene hond ma mit üsram Zugabenapplaus bis zur Ansatzlosigkeit malträtiert.

Bim Abschlusskonzert in da Ruine hond mir so richtig ahe klotzt
und mit Bodypercussion, Zirkusmusig und Akrobatik vor am Publikum protzt.
Beeindruckt waren se vom klennschta bis zum Opapa.
Klar – so a tolle Aufführung künnand se jo ned allig ha!

Danoch hond üs d’Gisiger Musikanten noch musikalisch verwöhnt.
Der Ausklang vom Lager dom in da Ruine heat drum o niamand verpönt.
Mir freuand üs scho uf as nöchschte Johr:
Weil oas isch klar: We want more!

Und jetzt no ganz zum Schluss:
Liabe Grüaß vom Circus Chaoticus!
 
MV Gisingen – kreativ & karikativ

spendenbergabe.jpgBei traumhaftem Wetter – ideal für ein gemütliches Glas Wein – gab der Musikverein Gisingen kürzlich vor der malerischen Kulisse der Johanniterkirche ein Platzkonzert.
Nicht nur die überaus zahlreichen Besucher der Gastgärten waren von den Darbietungen begeistert, sehr viele Gäste „begnügten“ sich während des gesamten Konzerts gar mit einem Stehplatz.


Der Musikverein Gisingen nutzte den Anlass, einen Scheck über 500 Euro - den Erlös aus freiwilligen Spenden beim vergangenen Kirchenkonzert – an das Schulheim Mäder zu übergeben. Therapieleiterin Frau Irmgard Waibel nahm diesen stellvertretend dankend entgegen. Die Landessonderschule für körper- und mehrfachbehinderte Kinder wird die Spende für die Hippotherapie verwenden. Bei dieser Therapieform wird durch die dreidimensionale Schrittbewegung des Pferdes die Muskelspannung des Kindes positiv beeinflusst. Dadurch wird die Aufrichtung und Gleichgewichtskontrolle erleichtert und geschult.

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